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LINCK-Umbau bei Hermann Keller GmbH in Oberachern/Baden [Holz-Zentralblatt 63/2005]
Das Nadelschnittholzsägewerk Hermann Keller GmbH, Oberachern (Baden), ist derzeit im Rahmen eines ganzen Investitionsbündels dabei, seine Sägewerkskapazität nochmals deutlich aufzustocken. 2007 sollen 400.000 Fm erreicht werden.


Nachdem die bisherige Einschnittlinie mit Aggregaten eines Sägewerksausrüsters bestück nicht die erwartete Leistung erbracht hatte, setzt man heute auf eine durchgängige LINCK-Linie.
Der Umbau erfolgt in insgesamt vier Stufen, wobei ein Hauptaugenmerk auf die Vermeidung von Produktionsausfällen gelegt wird.

Im Monat August wurde die dritte Projektphase abgeschlossen.
Aktuell geht es dabei in erster Linie um den Ersatz der zweiten Profilierfräsgruppe. Zum Jahreswechsel 2005/2006 soll dann noch der Nachschnittspaner und die erste Profilierfräsgruppe ersetzt werden.
Der vordere Abschnitt der Einschnittstraße – von der Rundholzzuführung bis zum ersten Spaner – wurde bereits erneuert, ebenso der Nachschnittbereich.

Wenn die Modernisierung Anfang 2006 komplett abgeschlossen ist, sollen dort Vorschubgeschwindigkeiten bis 140m/min möglich sein. Mit vollautomatischer Rundholzeindrehung und Seitenbrettoptimierung dank der sich zukünftig pro Profilierfräsgruppe bis zu vier Seitenbretter – auf der Linie also bis zu acht Stück – erzeugen lassen, bedeutet das weniger Hackschnitzelanfall und damit höhere Schnittholzausbeute.

Die LINCK-Linie hat eine technische Kapazität für 700.000 Fm/Jahr, die zunächst noch nicht genutzt werden kann. Nach Aussage von Geschäftsführer Christian Keller wird dieser Wert aber mittelfristig angestrebt.


Quelle: Holz-Zentralblatt 63/2005